“ Kunst,
  welche einer
  Erklärung Bedarf
  ist keine. ”


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Expositions :

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  1. Salon Auto-Moto-Rétro
    28 et 29 janvier 2012
    Palais des expositions Nîmes (Gard)
    www.top.fr
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  3. Avignon-Motor-Show
    23,24 et 25 mars 2012
    Palais des expositions Avignon (Vaucluse)
    www.avignon-organisation.com
  4. "; $l_expos.="
  5. Bourse expo auto-moto
    7 et 8 avril 2012
    Salle bleue, Palavas (Hérault)
  6. "; $l_expos.="
  7. Salon motos et motocycles bourse d'echanges motos et motocycles (véhicules et accessoires)
    9 et 10 juin 2012
    Parc des Expositions Perigueux 24430 Marsac/L'isle
  8. "; // $l_expos.="
  9. Epoqu’auto
    4/5/6 novembre 2011
    Eurexpo-Lyon Chassieu (Rhône)
    www.epoquauto.com
  10. "; $l_expos.="
  11. Expo-bourse « Les Trapadelles »
    10 et 11 décembre 2011
    Min de Cavaillon (Vaucluse)
    www.trapadelles.fr
  12. "; $l_expos.=""; $l_expos.="
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Michel Coumes - Maler - Automobil Porträtmaler

Michel Coumes, ein vergnügter „Fünfziger“, bewegt sich seit langem im Universum der Bilder, der Grafik, der Werbung und der Publizistik. Nach vielen Jahren als „Art-Director“ ist er heute unabhängiger Berater. Das Bild mit all seinen Formen – dies ist sein Leben, sein Handwerk, seine Kunstfertigkeit. Es erlaubte ihm seine berufliche Karriere darauf aufzubauen und damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Aber es gibt auch andere Bilder, andere Farben, die er aus seiner Kindheit in Hérault mitgebracht hat. Dies wurde schon früh von einer „Grande Dame“ der Zeichenkunst entdeckt und gefördert. Mehrere Schüler behielten von ihr und der Akademie in Bézier eine innige Erinnerung. Michel erwarb damals mehr als nur eine Technik, ein Know-how. Er sah ein Universum, geerbt aus einer Leidenschaft, die gezwungenermassen seinen professionellen Werdegang nähren und stimulieren würden.

Als er sich vor 10 Jahren in Uzès niederliess, wollte er diesen Geschmack der Formen und des Lichtes weitergeben. Er schuf das „L’Artelier“, seine Zeichensschule, die ihm erlaubte, seine Kindheitsleidenschaft wieder aufzunehmen und die bis zu 70 Schüler zählte. Gleichzeitig war dies auch eine Huldigung an seine Lehrerin in Bézier, ein Rückkehr zu sich selbst, eine Wiedergeburt. Bis dahin überschritt der Bilderfachmann nie die Stufe des reinen und zweckfreien intimen Schaffens, welches sich jedoch langsam entwickelt, einem ergreift, sich setzt und dann geheime Gärten zeigt welche man nie für möglich hielt. Nun war der Moment gekommen sich ohne zu zögern in das kalte Wasser zu stürzen, wie jemand der lange geduldig war und zu sich selbst sagt: „Jetzt bin ich bereit, dies ist meine Stunde“.

So einfach? Ja, wenn man so will! Er fand plötzlich seinen Stil, seine Farben und seine eigene Atmosphäre. Das kleine Universum von Blumen, Früchten und täglichen Gebrauchsgegenständen, ihm während Jahren verborgen geblieben, entfaltet sich ihm plötzlich und konkretisiert sich im Alter der Reife, Gelassenheit und der Lebenskunst. Ohne Rückkehr.

Es sind nicht irgendwelche Still-Leben welche er einfängt, sondern spontane Bilder voller Leben und Licht, mit Farben und Schatten, in ihrer Intimität erfasst. All diese Objekte begleiten uns ständig, aber werden von uns gar nicht mehr wahrgenommen. Der Gärtner geht in Richtung seines Stuhls, die Hand des Rauchers gleitet in das Bild, man hört die Stimmen von Pastis-Trinkern, die Iris-Blumen leuchten, die Hiazynthe öffnet ihre grünen Blätter und der einsame Leser ist am träumen. Ja, die Früchte, die Blumen, die Ecken eines Bistrotisches, ein Stück einer Terrasse, lebendig wie eine Momentaufnahme und erstarrt für alle Ewigkeit, erzählen Details aus unserem alltäglichen Leben. Sie werden in ihrer nackten und rohen Realität plötzlich neu enthüllt, grossartiger, wieder erfunden und uns offenbart. Und immer triumphiert das blendende Licht des Südens.

Michel, verliebt in die Morgans, nimmt heute mit seinen Pinseln die Mechanik und die sinnlichen und grosszügigen Rundungen dieses Autos einer anderen Epoche in Angriff. Die Enthusiasten dieser Automarke werden sicherlich seine individuelle Art diese in Szene zu setzen lieben.

Michel Coumes, der fast nie von seiner Malerei spricht, zieht sich lieber in sein Atelier zurück, das Fenster, durchbrochen von einem Sonnenstrahl, halb geschlossen. Er, welcher selbst gerne den folgenden Satz von Giacometti geschrieben hätte: Kunst, welche einer Erklärung Bedarf, ist keine.

Jacques Maigne

portrait